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Hilfe ich bin ein Hypochonder

Wann ist man denn ein Hypochonder?

Hypochonder Geschichten sind eine sehr ernste Angelegenheit, nur manchmal finden es selbst die es hinterher lustig.

Also mal ganz vorweg, ein Hypochonder zu sein ist im Grunde schon eine ernste Sache und ich will hier nicht das ganze veralbern, aber ich finde man belustigt sein Umfeld mit der Zeit schon sehr und wenn dann ein Hypochonder anfängt mitzulachen dann kann man es schon als lustig bezeichnen.

Ich denke in jedem Menschen steckt ein Hypochonder, die Frage ist wenn ja wie viele. Sie haben doch auch schon gegoogelt was es für eine Krankheit ist, wie man behandelt und welche Medis genommen werden sollten.

Natürlich leidet ein Hypochonder immer und ewig, er ist beim Erkennen und Ertasten seiner Vermutung völlig am Ende und nicht selten landet er in der Notaufnahme und das mitunter dreimal im Monat. Natürlich nicken die Angestellten dort schon wissend, da kommt sofort die Frage auf was wissen die, aber die ziehen das ganze Programm gnadenlos durch. Ich glaube die müssen das sogar, weil wenn doch was schlimmes ist sind sie geliefert. Also der Hypochonder verbringt gerne, vor allem die Nächte und Wochenenden in sicherer Atmosphäre weil man weiß ja nie....

Es gib viele bekannte Personen, Harald Schmidt, Else Stratmann, Woody Allen usw. die sich bekennen und vielleicht etwas Dramatik aus der Sache genommen haben, vor allem das man sich ohne Anstoß outen darf. Schon eine große Hilfe diese Erkrankung anzunehmen. Irgendwie denke ich das die Hälfte der Bevölkerung befallen ist denn wenn ein Arzt nichts messen bzw. finden kann dann landet man hierzulande beim Psychiater, hier stellt sich dann die Frage was steckt dahinter und kaum einer macht sich nach dem Ärzte Marathon dann noch diese Frage. Nebenbei bemerkt, es soll einen Arzt in Deutschland geben der nur solche ungeklärten Fälle behandelt was heißt er sucht und forscht, was alle anderen Mediziner ja nicht wirklich mehr machen. Geht doch nur noch um Geld, der Schwabe sagt „Das koscht...“ Heiligsblechle. Dieser Professor soll eine riesige Erfolgsquote haben und verursachende Erkrankungen aufdecken.

Ich denke ich gehöre auch zu der Sorte Hypochonder, schon von Kindesbeinen an. Früher beim Kaffeetrinken bei Omma nach dem ersten Likörchen der Damen und „ein kömmer noch“ wurden die Pullover usw. hochgezogen und die Narben und Beulen begutachtet, Beschwerdebilder diskutiert, ja und da war ich dann das erste mal am Ende. Eine Erfahrung die mich fertig machte, genau dieses Stechen im Bauch und die geschwollenen Füße, oh Mann das hatte ich doch auch. Schmerzvoll verbrachte ich die nächsten Tage. Hier nahm das Grauen seinen Anfang. Omma erfreute sich danach bester Gesundheit und plante verzückt ihren nächsten Urlaub.

Ermittelt und diagnostiziert man seine Krankheit, ich sage euch die Symptome sind wirklich real, gerät man immer tiefer und tiefer in das Elend. Jeder Hypochonder wird mir zustimmen das man bereits mit dem Tode ringt in solchen Situationen.

Mich irritiert immer das Phänomen das sehr häufig wenn es richtig schlimm ist und man den Rettungswagen braucht, manchmal zunächst ganz leise ,ein neues Krankheitsbild auftaucht. Boah und dann geht das ganze von vorne los... Google wird zunächst mal befragt bis zur Ergebnisseite 205 und merkwürdigerweise löst sich die vorherige Krankheit erst mal auf. Erstmal....

Die Symptome und der Krankheitsverlauf steigert sich dann ins unermessliche, in der Regel, wenn kein Arzt erreichbar ist, gerne Nachts oder am Wochenende. Der typische Hypochonder verbringt die Freizeit beim Arzt, sicher ist sicher...

Ich bin da etwas untypisch glaube ich, ich geh nicht und wenn dann nur wenn ich merke okay das war´s nun aber sterben wollte doch immer wie Schneewittchen auf dem Sofa, so malerisch im Ballkleid und nicht mit offener Brust, blutig und zersägt auf einem OP Tisch.

Aja und google erleichtert doch jede Anamnese ungeheuer, nach einigen Stunden hat man eine klare Krankheit diagnostiziert und kann den Arzt dann gesichert erklären was man hat und wie man das behandelt

Ach und manchmal schließt man dabei auch Krankheiten aus weil die zu bäh sind. Jeder Hypochonder kennt Seiten im Netz die mehr oder weniger brauchbar sind wie netdoktor und med1, Apothekenrundschau ist da weniger hilfreich weil die wollen nur dem Arzt Kunden zuspielen und da wird man vorsichtig, die schicken dich dann zum Arzt ohne die gesicherten Nachweise des spezialisierten Hypochonder.. Also dann doch lieber eine eigene zuverlässige Diagnose.

Hmm.. aber ich bin da nicht ganz so spektakulär. Neulich sah ich einen Medizinischen Bericht im Fernsehen und man erklärte Krankheiten, ging alles so schnell aber man sprach ständig vom Puls am Fuß. Okay dachte ich fühle mal deinen eigenen. Jaaa aber... ich fühlte nichts. Zwei Tage hatte ich meine Hand ständig am Fuß, der muss doch da sein, nix. Ich bin schwerkrank, ich werde mein Bein verlieren, naja mindestens bis zum Oberschenkel, wenn ich Glück habe kann man vielleicht noch operieren, nein die Lage war ernst. Mein Sohn kam spät abends nach Hause und ich stand bereits mit gepackter Tasche an der Tür. Wir müssen sofort ins Krankenhaus in die Notaufnahme, ich habe keinen Puls. Laber jetzt nicht sondern komm oder willst du Schuld sein wenn ich sterbe. Er so „wie kein Puls, Mutter meidest du seit neuesten das Tageslicht?“ Naja gut warten wir bis morgen Früh sagte ich, natürlich habe ich die ganze Nacht weiter den Puls gesucht, gibt da gute Videos bei Youtube wie man das macht, und dann in der Früh war er wieder da der Puls, kräftig und regelmäßig.

Einen Hypochonder haut in der Regel eine banale Erkältung, wenn womöglich noch irgendwo was wehtut, komplett aus der Bahn. Überzeugt und mit dem medizinischen Fachwissen wird der behandelnde Arzt informiert. Oh oh und wenn der dann sagt, ja nee ist eine Erkältung mit Beteiligung der Muskeln, dann gibt es die eine Sorte die zunächst mal völlig genesen die Praxis verlassen oder die andere Sorte die die Blicke und Aussagen des Arztes doch eine ernste Erkrankung vermuten welche der Mediziner womöglich vertuscht.

Tritt jedoch nach einigen Tagen keine Besserung ein.... dann gehen beide Sorten am Stock

Also ich muss zugeben in der Notaufnahme war ich auch schon 2 Mal mit der Überzeugung die schlimmste Krankheit die es gibt und je geben wird zu haben. Einmal kam ich Nachts um zwölf dort dort an, im Schlafanzug und Tasche weil ich wusste die nächsten Monate wird man dich dabehalten. Dann muss ich aber sagen bin ich an einen Arzt geraten der mir sehr geduldig erklärte was mit mir gerade passiert. Der redete bis um zwei Uhr in der früh mit mir. Er konnte mich doch sehr beruhigen weil er mir erklärte warum und wie diese Angst zustande kommt. Er drückte mir abschließend eine Pille in die Hand, meinte einschmeißen und pennen und wenn sie in Zukunft eine Krankheit diagnostizieren wo nicht direkt der Tot eintritt einfach mal erst Gedanken machen wenn ihr Arzt diese bestätigt. Zwei Diagnosen können nicht Schaden. War ein geiler Typ dieser Doc .

Es gibt Krankheiten die prädestiniert für Hypochonder sind, es sind diese Krankheiten wie Hashimoto, MS und schwere Bakterielle Infektionen. Bei diesen Krankheiten gibt es ein enorm breites Spektrum an Symptomen die sobald Hirntumor, Herzkrankheiten, Nierenversagen etc. ausgeschlossen wurden in Erwägung gezogen werden müssen. Wobei jedoch die meisten Hypochonder eher die krassen und bösen Krankheiten vermuten. Das gemeine an der Sache ist, die haben die Schmerzen, sie fühlen sich schwach und zeigen selbst Symptome die nur bei dieser Krankheit vorhanden sind, Erbrechen, Fieber, Herzrasen, Luftnot usw. Es ist nicht witzig die ganze Sache weil dieser Mensch das alles nicht will und dennoch hat.

Ich leide wohl eher an der abgemilderten Form und bin froh das es mein Leben nicht zu sehr beeinträchtigt, nur manchmal überfällt es mich und ich denke hmm da könnte es schon was sein.

Hab von jemanden gehört wo der Arzt Bewegung z.B. Rad fahren verordnet hat, der Typ so, ja würde ich ja aber nö ich habe doch zu sehr Angst das ich Unterwegs einen Kreislaufkollaps bekomme, eine Herzattacke, Innere Blutungen oder einen Schlaganfall. Jau der Arzt war scheinbar schwer in Ordnung, er sagte ...gut kann ich verstehen dann fahren Sie mit dem Rad immer ums Krankenhaus herum, das sind vier Kilometer und alle fünfhundert Meter ist ein Eingang zum Krankenhaus. Klappt prima, er fährt regelmäßig seine Kilometer.

Ja werden jetzt alle sagen diese Google-Diagnosen machen die Leute doch verrückt, manche vielleicht schon aber nicht den Hypochonder, der war vor Google mit den besten Medizinischen Büchern ausgestattet und studierte so seine Krankheiten. Vielleicht sind Ärzte häufig Hypochonder weil sie können doch noch schneller zuordnen und behandeln. Vor vielen Jahren studierte ich am Abend so ein medizinisches Fachbuch und stellte erschrocken fest, ich habe Veittanz. Der Arzt machte ein Zitronengesicht und frage watt für´n Tanz?? Also das konnte er sofort ausschließen, naja hätte aber schon gepasst.

Heute googelt man halt und die Bücher sind aus vielen Regalen langsam verschwunden und glaubt mir liebe Nation in Büchern liest man sofort über alle Krankheiten, nicht wie bei google mal eine recherchieren, nein Bücher liefern das komplette Programm und sind um vieles schlimmer.

Inzwischen kann ich meistens dann auch drüber lachen, außer wenn der Puls weg ist und so Zeugs denn da bekomme ich heute noch Schweißausbrüche.

Bin ich dem Wahnsinn nahe dadurch? Nein keine Sorge bin Frau wie Frau sein sollte.

Aber noch mal ernsthaft, wenn einem Hypochonder etwas weh tut dann fühlt er tatsächlich diese Schmerzen und das ganze kann zum Teufelskreis werden. Also nur lachen wenn er selber lacht sonst verletzt man den Menschen nur.

 

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